Archiv ‘Gedanken zum Tag’

Lange ist es her…

Ich habe hier schon ewig nichts mehr geschrieben. Dafür gab es viele Gründe. Man postet sein tägliches Bla Bla auf Facebook, seine Bilder auf Instagram. Wirklich wichtige Dinge behält man für sich, den die machen einen angreifbar.
Ich habe immer gerne geschrieben, weil ich mir Dinge von der Seele schreiben konnte, die ich nicht auszusprechen vermag. Ich habe diese Seite immer mal als mein Tagebuch gesehen. Irgendwas, was ich hinterlassen kann.

  

Written on Mai 26th, 2017. 0 Comments

The right way…..

schon ewig nicht mehr hier geschrieben …..

Der Tag neigt sich dem Ende entgegen … dem Jahr geht es genau so….
Die letzten Wochen brachten einige Veränderungen mit sich und wenn ich ehrlich bin, muss, nein, wird sich noch einiges ändern. Die wahren Gesichter einiger zu entdecken enttäuscht …. und darüber hinweg zu sehen … ist mühsam und funktioniert nicht mehr so gut.
Es gibt Tage, da hilft ein tiefes ein.- und ausatmen nicht, da gefriert mir das aufgesetzte Lächeln im Gesicht, da hilft kein „es geht vorbei“, kein „lass sie reden“, kein „weghören“. Jede Geduld, jede Gelassenheit,  jedes „stark“ sein hat ein Ende…  und ich bin verflucht stark.
Dann, ja dann,  hilft nur Konsequenz ….

  

Written on Dezember 2nd, 2016. 0 Comments

Neben der Spur

Woran merkt man, dass man neben sich steht?  Das der Kopf überall ist, nur nicht da wo er sein sollte? 

Seit Samstag Nacht geht es mir so. Schlecht wenn man Dinge machen muss, wo man eigentlich konzentriert arbeiten sollte. Dann passieren einem Dinge, die ich so, bei mir, nicht für möglich gehalten habe. 

Beispiel?   
Eine SENSEO bezitze ich schon etliche Jahre. Wasser in den Tank, Anschaltknopf drücken, Kaffeepad in den Halter, Deckel schließen, warten bis das Gerät aufgeheitzt hat und Wahlschalter für die Tassengröße drücken.

Kaffee 

WAS HABE ICH VERGESSEN?    Die Tasse unter den Ausguß zu stellen. Nicht nur das! Ich schaute zu wie das Kaffee/Wassergemisch aus dem Auslauf und in den Tropfbehälter lief. Bis dieser über gelaufen ist. 

Noch ein Beispiel? 
Elektrische Zahnbürste … auch damit bin ich vertraut. Zahnbürste aus der Ladestation, Wasser über den Bürstenkopf, Zahnpasta auf und Paste auf den Bürstenkopf. Nur …. WARUM habe ich die Zahnbürste angemacht, bevor ich die Zahnpasta drauf gemacht habe? Blend-A-Met überall… Spiegel, Kacheln, Waschbecken und auf mir. 

Bürste

Es gab noch einige Sachen diese Woche. Ansich klingt das lustig, aber der Hintergrund ist es leider nicht. 

 

Crazy

  
Mood : bitchy

Written on Oktober 10th, 2014. 0 Comments

Stille Schreie

Ich habe mir gerade meinen Eintrag vom 16.05.2013 durchgelesen. Erschreckend, dass ich schon wieder an diesem Punkt angelangt bin. Es ist wie ein Schalter, der auf OFF gesprungen ist.
In meinem Kopf herrscht Krieg. Krieg der Gedanken und im Grunde kann keiner gewinnen… denn wenn die eine Seite gewinnt, verliert automatisch die andere und da es alle meine Gedanken sind, verliere ich so oder so.

  

Written on Oktober 7th, 2014. 0 Comments

Zerrissen

Es ist, fast auf den Tag genau, 1 Jahr her, seit ich das letzte Mal hier etwas geschrieben habe. Die Pause war glaube ich notwendig, so notwendig wie ich nun meinen Gedanken wieder eine Basis geben muss. Ich weiß nicht, ob ich öffentlich oder einfach mal nur für mich schreibe… das werde ich wohl von Fall zu Fall entscheiden.

Meine oberste Devise war immer… verberge deine Gefühle, so gut es geht. Denn du machst dich angreifbar und verletzbar. Und obwohl ich mir dies auf meine Fahne geschrieben habe, habe ich meine „Deckung“ in den letzten Monaten sinken lassen. Der Hammer kam dann auch … genau in diese Furche hat jemand mit Wucht hinein geschlagen und ich bin vollkommen schutzlos dagegen. Es fühlt sich an wie ein riesiger Fausthieb, der mich nach Atem ringen lässt. Es ist als würden meine Sinne schwinden. Egal wie ich gegen diese Ohnmacht ankämpfe, so besiegt sie mich momentan. Angst, Wut, Zorn, Enttäuschung, Hass, Liebe wechselt sich ab und ich fühle mich zerrissen. Ich habe mir „den Arsch aufgerissen“, selbst verzichtet, faule Kompromisse eingegangen, meinen Zorn hinunter geschluckt und klein beigegeben, um „alles am laufen“ zu halten.
Und nun?
Kann ich nur warten….. auf ein Bild, eine Sprachnachricht, auf die Besuchstage.

  

Written on Oktober 6th, 2014. 0 Comments

Edit by Andreas Hofmann